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 30.06.2020

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BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.

 

Pressemittelung

Antragsteller EEW will BVT-Stand der Technik für die Neuplanungen in Stapelfeld nicht einhalten.

Affront: EEW spricht dem Landesumweltamt im Genehmigungsverfahren zu den geplanten Abfallverbrennungsanlagen in Stapelfeld die Zuständigkeit zur Umsetzung der aktuellen BVT Schlussfolgerungen ab

Auf dem Erörterungstermin (EÖT) vom 10.-12.12.2019 stellten die beiden Bürgerinitiativen den Antrag, die im EU-Amtsblatt  am 12.11.2019 veröffentlichten BVT-Emissionswerte zu den in Stapelfeld neugeplanten Müllheizkraftwerk (MHKW) und der Klärschlammverbrennungsanlage (KVA) im laufenden Genehmigungsverfahren umzusetzen. Diese Forderung der Umweltbewegung wurde vom Landesumweltamt (LLUR) als auch vom chinesischen Betreiber Energy from Waste (EEW) zunächst in Abrede gestellt. Der EEW-Rechtsbei-stand Dr. Lutz Krahnefeld gab auf dem EÖT öffentlich bekannt, sollten die BVT-Emissions-werte vom LLUR zu den Genehmigungsverfahren vom LLUR eingefordert werden, so würde EEW auf den Bau der Abfallverbrennungsanlage in Stapelfeld verzichten.

09.02.2020

pdf button Presse-Erklärung



Sehr geehrte Damen und Herrender angeschriebenen Presse und der Medien,


wir bitten Sie, vorab in ihren Presseberichten nachfolgend aufgelistete 5 Veranstaltungstermine
der Umweltbewegung rechtzeitig anzukündigen. Weiterhin sind Sie herzlich eingeladen,
unsere 5 Informationsveranstaltungen mit Podiumsdiskussion zu besuchen, um zu erfahren,
was auf dem Erörterungstermin im Dezember 2019 in Großhansdorf von dem chinesischen
MVA-Betreiber EEW und der zuständen Landesgenehmigungsbehörde, dem
LLUR zu den ca. 600 Einwendungen der betroffenen Anwohner bekannt gegeben wurde.
Als eingeladene Referenten berichten die Bürgerinitiative BIG! Stapelfeld e.V. und der
Verein DAS BESSERE MÜLLKONZEPT S-H zu den aktuellen Ereignissen um das Genehmigungsverfahren
für das von EEW geplante MHKW und der KVA Stapelfeld :

 13.12.2019

pdf button gemeinsame Presse-Erklärung

BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.


Antragsteller EEW berücksichtigt für die Neuplanungen in
Stapelfeld nicht den aktuellen Stand der Technik (BVT)


Der vom Landesumweltamt (LLUR) einberufene Anhörungstermin für über 600 eingereichte
Einwende zum strittigen Neubau der Abfallverbrennungsanlagen in Stapelfeld (S-H) mit einer
geplanten Gesamtkapazität von ca. 500.000 Tonnen pro Jahr vom 10. bis 12. Dezember in
Großhansdorf war alles andere als bürgerfreundlich. Anwesende äußerten immer wieder ihre
Bedenken gegen die Verfahrensleitung des LLUR, die eher im Sinne des chinesischen Antragstellers
EEW agierte, statt Bürgerinteressen für den Umweltschutz wahrzunehmen. Viele
berufstätige Einwender hatten sich extra für die Anhörung frei genommen,

 11.10.2019

pdf button gemeinsame Presse-Erklärung

BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.

 

ERM-Gutachten zeigt Widersprüche zu den von EEW beantragten Verbrennungsmengen in Stapelfeld auf

Einwohnerversammlung der Gemeinde Siek kommt zu spät

 

Am 14.10.2019 soll auf einer Einwohnerversammlung der Gemeinde Siek das vom Amt Siek Anfang August 2019 in Auftrag gegebene Gutachten der Firma ERM GmbH vorgestellt werden.

Das Gutachten zeigt im Ergebnis u.a. wesentlich höhere Verbrennungsmengen auf, die im Widerspruch zu den bisherigen Veröffentlichungen der EEW stehen. So wurde eine Durchsatzmenge von 188.890 Tonnen für die Klärschlammverbrennungsanlage beantragt statt der bisher in der Öffentlichkeit vorgestellten 135.000 Tonnen pro Jahr (40 % mehr). Auch bei der Anlieferung von Müll wurde statt der angekündigten Reduzierung auf 320.000 Tonnen nun eine Erhöhung auf max. 360.000 Tonnen p.a. beantragt.

 

   
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