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 11.10.2019

pdf button gemeinsame Presse-Erklärung

BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.

 

ERM-Gutachten zeigt Widersprüche zu den von EEW beantragten Verbrennungsmengen in Stapelfeld auf

Einwohnerversammlung der Gemeinde Siek kommt zu spät

 

Am 14.10.2019 soll auf einer Einwohnerversammlung der Gemeinde Siek das vom Amt Siek Anfang August 2019 in Auftrag gegebene Gutachten der Firma ERM GmbH vorgestellt werden.

Das Gutachten zeigt im Ergebnis u.a. wesentlich höhere Verbrennungsmengen auf, die im Widerspruch zu den bisherigen Veröffentlichungen der EEW stehen. So wurde eine Durchsatzmenge von 188.890 Tonnen für die Klärschlammverbrennungsanlage beantragt statt der bisher in der Öffentlichkeit vorgestellten 135.000 Tonnen pro Jahr (40 % mehr). Auch bei der Anlieferung von Müll wurde statt der angekündigten Reduzierung auf 320.000 Tonnen nun eine Erhöhung auf max. 360.000 Tonnen p.a. beantragt.

 

Protokolle und Pressemitteilungen aus 2002

 

pdf button Protokolle der damaligen Niederschriften der umliegenden Gemeinden - inkl. Stapelfeld - zur Verweigerung des Biomassekraftwerkes von E.on geplant 2002 aus dem Amtsbereich Siek.

 

pdf button Pressemitteilung des Amtes Siek vom 9.4.2002, aus der eindeutig hervorgeht, das es zuerst die betroffenen Gemeinden - hier des Amtes Siek waren, die den Kreis Stormarn zum handeln aufgefordert hatten, seine Rechtsposition gegen die Pläne zu der zusätzlichen Verbrennungsanlage wahrzunehmen - und nicht wie heute umgekehrt dies einseitig unter Ausschluss der Öffentlichkeit vom Kreis zu der Klärschlammverbrennungsanlage gehandhabt wurde.

 

Der Presse aus 2002 ist ebenso zu entnehmen, daß die Idee für ein Schiedsgericht von E.ON kam - und nicht vom Kreis, Der Kreis musste immer zum handeln aufgefordert werden, hatte nie freiwillig etwas in der Sache unternommen.

2002 Presseberichte Biomassekraftwerk Eon0001

   
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