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14.12.2020

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BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.

Pressemitteilung

Giftwolke aus der MVA Stapelfeld entwich ohne Abluftfilterung bis in die Hamburger Umgebung

►Baggerarbeiten legte die Stromversorgung lahm

►MVA auf Worst-Case-Störfall nicht vorbereitet

Am 2.12.2020 entwich über mehrere Stunden durch einen unkontrollierten Brand eine Giftwolke aus der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld ungefiltert in die Umgebung. Da sich neben Stormarner auch Anwohner aus den Hamburger Stadtteilen Rahlstedt bis nach Bergedorf über den Rauch und den Gestank aus der MVA beschwerten, rückte die Hamburger Feuerwehr mit einem Messfahrzeug aus. Was war die Ursache für die umweltbelastende Giftwolke – was führte zum Ausfall der Heizungsversorgung über 2 volle Tage?

Nach den uns vorliegenden Informationen wurde der unkontrollierte MVA-Brand vom 2.12.2020 durch Baggerarbeiten ausgelöst, bei der die beiden Stromzuleitungen zu der MVA und dem nebenliegenden Kraftwerk gekappt wurden. Damit fiel der gesamte Strom in der Müllverbrennungsanlage mit folgenden Auswirkungen aus:

12.12.2020

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BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.

Pressemitteilung

Landesamt für Landwirtschaft und Umwelt (LLUR) verweigert uns den Zugang der Tonbandaufzeichnung des Erörterungstermins (10.-12.12.2019) zum Verfahren der geplanten MVA + KVA in Stapelfeld

Die vom LLUR vorgelegte Niederschrift zum Erörterungstermin in Großhansdorf im Dez. 2019 zu den neugeplanten Abfallverbrennungsanlagen weist gravierende Mängel auf. So wurden erörterte Themen und Anträge seitens der Einwender gar nicht erwähnt. Das Protokoll wurde von uns angefochten und das LLUR um Korrektur der Mängel aufgefordert – bisher ohne jede Reaktion. Daraufhin wurde das LLUR per Anwalt aufgefordert die Tonbandaufzeichnungen vom Erörterungstermin als Beweismittel zur Verfügung zu stellen.

Das LLUR antworte dazu

27.10.2020

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BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.

Pressemittelung

EEW will mit dem Bau der Abfallverbrennungsanlage in Stapelfeld vorzeitig beginnen, um Fördergelder von 7,8 Mio EURO vom Land Schleswig-Holstein zu erhalten

 

Auf Anfrage teilte das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) am 2.10.2020 den vorzeitigen Baubeginn des Müllheizkraftwerks in Stapelfeld mit. Diese Genehmigung betrifft die Baufeldfreimachung, die Geländenivellierung sowie die Baustelleneinrichtung.

Die mangelnden Informationen zum vorzeitigen Baubeginn durch den chinesischen Staatskonzern EEW sind zu kritisieren. Die Öffentlichkeit wird weiterhin im Dunkeln gelassen. Die Entscheidung des LLUR folgt damit den   Interessen des Investors EEW, der argumentiert, dass

  • eine spätere Inbetriebnahme mit Einnahmenausfällen verbunden sei,
  • zwischenzeitlich umfangreiche Liefer- und Bauverträge abgeschlossen werden sollen,
  • eine Inbetriebnahme nach dem 1.1.2023 zum Verlust von Nutzentgelten nach § 18 Stromnetzentgeltverordnung führen würde,
  • 7,8 Mio. EURO Fördergelder des Landes S-H an den Termin 30.9.2022 gebunden sind.

Wie bekannt, war der ursprüngliche Antrag der EEW wegen mangelhafter Umsetzung der besten verfügbaren Technik (BVT-Beschluss) gescheitert. Erst mit rechtlicher Unterstützung der beiden Vereine wurden diese Mängel aufgedeckt.

09.10.2020

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BIG! Stapelfeld e.V. und Das bessere Müllkonzept S-H e.V.

Pressemittelung

Gesprächsrunde mit hochrangigen Vertretern der SPD zum Neubau der Müllverbrennungsanlage und der Klärschlammverbrennungsanlage in Stapelfeld

Die Umweltbewegungen hatten in den vergangenen 2 Jahren immer wieder nach einem persönlichen Gespräch mit der SPD für den Kreis Stormarn nachgesucht. Am 21.9.2020 fand nun endlich das Treffen im Hotel Am Schloss in Ahrensburg statt.

Die Gesprächsrunde war hochrangig besetzt mit den beiden SPD Landtagsabgeordneten Tobias von Pein und Martin Habersaat, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD Kreistagsfraktion Reinhard Mendel , dem SPD Kreistagsfraktionsgeschäftsführer Frank Schmalowsky ,dem umweltpolitischen Sprecher der SPD Kreistagsfraktion Heinz Hartmann sowie dem persönlichen Assistenten von Tobias von Pein, Herrn Krister Steffen und der Beisitzerin des SPD Ortsverbands Barsbüttel Frau Edda Brabandt. Neben den Vertretern der BIG! Stapelfeld e.V. und  DAS BESSERE MÜLLKONZEPT S-H e.V. nahmen Herr de Vries, Naturschutzbeauftragter für das Stellmoorer Tunneltal und Herr Jan Furken für den Widerstand der Bürgerinitiativen gegen den Ausbau der S-4 am Treffen teil.

   
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